Spiel des Monats
Oktober 2007
Moderiert von: Thomas Kinback
Die Handkarten
Ich bin Skat (Hinterhand)
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Herz fünfmal von oben und zwei Asse dabei - das Blatt sieht besser aus, als es ist. Fünf Trümpfe ohne vier mit zwei "hohlen" Assen. Das sind drei bis vier Stiche, die man da auf der Hand hat, wobei es nicht einfach sein wird, die Trumpf-Vollen sicher nach Hause zu bringen.
Man ist also dringend darauf angewiesen, noch eine Verstärkung zu finden. Aber schon bei einer Reizung von 22 und Findung eines schwarzen Buben ist das Spiel überreizt und es muss auf ein Notspiel ausgewichen werden. Eine weitere Schwäche solcher Ansätze ist, dass man in eine Abstich-, bzw. Überstichmühle gerät, wenn Vorhand ihre kurze (blanke) Farbe anspielt.
"Ich bin Skat" scheint hier aber dringend Punkte gebraucht zu haben, denn nachdem Vorhand sofort gepasst hat, reizt er das Spiel bis 40 hoch, ehe Mittelhand aussteigt.
Spielansage
Im Stock liegt die "Höchststrafe": Kreuz 8 und Kreuz 9.
Hinterhand drückt nun Herz Ass und Herz 10 und spielt Kreuz.
Spielverlauf
| Skat: |
| (+ 21) |
| 1. |
| (+ 35) |
| 2. |
| (+ 38) |
| 3. |
| (+ 52) |
| 4. |
| (+ 62) |
Das Spiel ist entweder auf diese Weise, durch eine provozierte Schmierung von Vorhand, zu gewinnen, wozu VH aber Herz frei sein muss. Oder Herz König muss laufen, und Hinterhand muss noch weitere 14 Augen mit den beiden Assen fangen.
Im 3. Stich zieht HH Karo Ass, bevor VH weiter Karo abwirft. Es muss ja nun auch ein Bild fallen, da im 2. Stich eine Karo Lusche fiel. Im 4. Stich verliert Vorhand doch noch die Nerven und schmiert eine Zehn. Besser wäre es gewesen, Karo König zuzugeben, da VH dann Karo frei gewesen wäre.
Der Alleinspieler hätte von der Reizung her vermuten müssen, dass MH mit den drei besten Buben dagegen steht. Hätte er Herz gespielt, wäre er gegen fünf Trümpfe gelaufen und hätte Schwierigkeiten gehabt, seine beiden Trumpf-Vollen nach Hause zu bringen.